Donnerstag, 19. Juli 2012

Paar Tage später ...

... hatte ich mich mit meinem Schicksal arrangiert. Nun, es blieb mir ja auch nichts anderes übrig sozusagen. Also machte ich es Beste draus.
Ja ... ich habs verstanden, daß man manchmal nicht weit kommt, wenn man meint mit dem Bleifuß durchs Leben rauschen zu müssen.
Irgendwann in den letzten Tagen, hörte ich wie jemand sagte: " Immer wenn du meinst, daß du es eilig hast ... geh es langsam an!"
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Samstag, 14. Juli 2012

Der "Oh je - Tag"

Oh je ... dachte ich mir letzten Donnerstag, als ich aus der Arztpraxis rausgegangen bin und zu meinem Auto lief. Unterm Arm hatte ich die Bilder meiner Halswirbelsäule... Kernspintomographie...

Oh je ... sagte auch der Professor grad mal 20 Minuten vorher und teilte mir mit, daß meine Befürchtungen wahr wurden. Es ist ein Bandscheibenvorfall! Um ganz genau zu sein anderthalb... So jetzt? ... Das saß.

Oh je ... ok, jetzt weiß ich wenigstens was das ist, was mich phasenweise absolut ausschaltet und sich anfühlt als hätte ich einen Stock zwischen den Schulterblättern, welcher bis unter die Schädeldecke geht ... autsch!

Oh je ... sagte meine Chefin, als ich ihr versucht hab zu vermitteln, daß vielleicht doch eventuell und überhaupt mit einem längeren Ausfall meinerseits zu rechnen wäre ... und ganz vorsichtig ausgedrückt ... the queen was not amused!

Oh je ... die Baustelle, das Haus, der Garten ??? Da sag ich jetzt doch lieber erstmal nichts dazu ... Ohne Worte!

Oh je ... Das muss ich alles erstmal verarbeiten.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Rote Johannisbeeren

Letzte Woche war es dann soweit, die roten Johannisbeeren mussten gepflückt werden.
Ich war schon verdammt spät dran, denn viele waren schon überreif und abgefallen, von daher musste ich was tun, damit ich was davon habe.
Trotz allem ergab es doch eine große Schüssel frisch geernteter Johannisbeeren, die durch die längere unfreiwillige Reifezeit verhältnismäßig süß geworden sind.
Die hab ich dann mit dem richtigen Mischungsverhältnis Gelierzucker gekocht, etwas länger als angegeben, damit schön die Farbe aus den Früchten kommt, danach hab ich einfach den Pürierstab in den Topf reingehalten und ordentlich durchgemixt. Zum Schluß noch durch einen Sieb laufen lassen um die Körner und andere gröbere Teilchen aufzufangen, in Gläser füllen - fertig.
Und schon hatte ich allerfeinstes Johannisbeergelee.