Freitag, 28. Februar 2014

Socken des Monats 02/14


Das sind meine Februarsocken. Schön bunt fürs Töchterchen. Damit beim Stricken des Schaftes keine Langeweile aufkommt hab ich mich entschieden ab und zu mal ein einfaches Zopfmuster mit einzubauen. Genauer gesagt:
Ich hatte 16 Maschen pro Nadel. 64 Maschen im Gesamten. Also Schuhgröße 40 (...Das zum Thema "Töchterchen"!...)
Nach dem Bund mit abwechselnd 4 rechten und 4 linken Maschen auf 20 Runden begann ich mit dem Schaft.
1. Runde: glatt rechts
2. Runde: 6 M rechts 2 M links, 6 M rechts 2 M links ... usw.
3. Runde: wie 1. Runde
4. Runde: wie 2. Runde ... usw.
Bis zur 10. Runde.
11. Runde: Zopfmuster über 6Maschen mit jeweils 3 M. vorne überkreuzt, 10 M. rechts ... die anderen 3 Nadeln ebenso.
12. Runde: 6 M rechts 2 M links, 6 M rechts 2 M links ... usw.
Dann widerholt sich quasi das ganze von der 1. bis zur 10. Runde.
Die nächste Runde ist dann wieder das Zopfmuster dran, allerdings über die hinteren 6 M. des Schaftmusters. Kann man dann beliebig fortsetzten. So lange wie man den Schaft eben haben möchte.
Bei diesen Socken wurde dann eine Schaftlänge von ca. 20cm draus.
Als Fersenvariante hab ich mich für die Käppchenferse entschieden, weil ich damit immer noch am besten zurecht komme. Dann kommt mein Spezialzwickel. Im Fußteil habe ich das angedeudete Rippenmuster fortgesetzt. 6 M. rechts und 2 M. links auf den Nadeln 2 und 3 jede gerade Runde, wie anfangs beim Schaft. Als Abschluß wählte ich dann eine gewöhnliche Bandspitze.

Dienstag, 25. Februar 2014

Cronuts

Wisst ihr was Cronuts sind?
Eine Mischung zwischen Crossaint und Donut. Also Cronut. Hört sich erst mal ziemlich langweilig an. Aber der Clou ist, sie sind gefüllt mit Vanillepudding und haben fürs Auge ein knalliges Toping.
Mein Töchterchen und ich sahen vor Monaten einen Bericht im Fernsehen von einer Bäckerei in New York welche eben solche Cronuts herstellt und verkauft. Das muss der Renner sein. Die Leute stürmen ihm quasi die Bude und alle wollen diese Teile haben. Man muss sich das mal vorstellen. Die Menschen standen Schlange vor dem Laden Stunden bevor der überhaupt öffnete. Die ersten stellen sich etwa um 4uhr in der früh an und wer später als halb fünf dran war, hatte fast keine chance mehr um frische Cronuts zu ergattern. 3 Stunden später, als der Laden dann endlich offen war  konnte jeder höchstens zwei Stück kaufen. So ging das wohl über Wochen mit steigender Tendenz. Verrückt oder?
Und weil sich das so lecker anhörte, mussten wir das unbedingt selbst ausprobieren. Gut, wir hatten schon ein paar Anläufe gebraucht, bis wir mit dem Ergebnis so richtig zufrieden waren. Mittlerweile sind die Teile in unserem unmittelbaren Umfeld so beliebt, dass wir sie fast schon fliesbandmäßig anfertigen könnten. Okay, die Leute stehen jetzt nicht grad ab vier Uhr morgens vor der Haustür, Gott sei dank. Dennoch bei so mancher Party oder Schulveranstaltung waren sie das Objekt der Begierde. Es hat sich eine gewisse Routine in die Produktion eingeschlichen, sodaß mal schnell in zwei Stunden 20 Cronuts gemacht sind. So auch gestern abend wieder. (siehe Bilder).
Und so gehts:
Als allererstes den Vanillepudding mit 400ml Milch pro Päckchen kochen und abkühlen lassen. Das reicht für die Füllung von ca. 20 Cronuts. Dann aus Blätterteig die Ringe ausstechen. Wir nehmen immer meine megajumbo Kaffeetasse (... 10cm Durchmesser!, 750ml Inhalt!!!) als Außenmaß und ein Schnapsglas für innen. Diese werden 15 Minuten auf 200 Grad im Umluftofen gebacken. Ist alles ausgekühlt kann man die "Rohlinge" mit Pudding befüllen. Wir nehmen dazu eine 20ml Spritze aus der Apotheke. Es geht bestimmt auch mit einem Spritzbeutel, warum nicht, man braucht halt eine dünne Spritztülle damit der Blätterteig an der Stelle nicht eindrückt. Wenn dann alle gefüllt sind kommt der Teil mit dem höchsten Spaßfaktor, die Verziehrung. Dazu wird Puderzucker und Zitronensaft in dem Verhältnis verrührt, daß es einen dicken, nicht allzu flüssigen Guss ergibt. Lebensmittelfarbe nach eigenem Ermessen und Wünsche hinzugeben und die gefüllten Cronuts damit überziehen. Als Abschluss noch Dekor drüberstreuen und trocknen lassen. Fertig! Die Cronuts schmecken nicht nur richtig gut, sie sind zugleich auch ein wahrer Eyecatcher und wenn man dann noch die Geschichte von den New Yorkern erzählt, die stundenlang dafür anstehen, kann eh keiner mehr widerstehen. Guten Appetit!

Sonntag, 23. Februar 2014

Der Garten im Februar

Genauso wechselhaft wie derzeit das Wetter sind auch die unterschiedlichen Stimmungen im Februargarten. Mal ist es noch ziemlich winterlich. Kalt, trüb und unangenehm, wenn man eine Weile draußen ist. Dann gibts Tage, welche einem förmlich raus ziehen. Da scheint die Sonne an einem fast wolkenlosen Himmel und alles sieht nach Frühling aus. Es ist schon bischen warm in der Sonne und abends wird es merklich später dunkel. Da sieht man doch schon wieder einiges was sich so tut im Garten.
Die Schneeglöckchen und die Winterlinge blühen schon. Tulpen und Narzissen strecken vorsichtig ihre Spitzen raus. Die Rosen und Hortensien haben schon sichtbare Knospen. Die Blüten der Kornelkirsche sind  mittlerweile auch aufgegangen. (siehe Bild unten)
Meine verschiedenen Pfefferminzpflanzen im hinteren Teil des Gartens, wo sie sich schön ausbreiten dürfen, treiben ihre unterirdischen Ausläufer aus der Erde, dem Licht entgegen. Man muss derzeit schon genau hinsehen, wenn man entdecken will, wohin sie sich ausbreitet und welche Sorte wie wächst, damit man sie auch noch später auseinanderhalten kann.
Im frisch angelegten Bauerngarten oder besser gesagt in dem Teil, was mal ein Bauerngarten werden soll, habe ich im vergangenen Herbst Knoblauchzehen gesteckt. Die sind schon fast 10cm hoch gewachsen. Soll gut sein für die Schnecken, bekam ich gesagt. Das war echt ein Problem mit diesen gefräßigen Tierchen. Und weil ich dieses Jahr dort Nutzpflanzen haben möchte, bin ich mit Schneckenkorn oder anderer Chemie lieber zurückhaltend. Nun denn, jetzt warte ich halt mal ab, wie "gut" diese Knoblauchpflanzen auch wirklich sind. Für oder gegen die Schnecken?
Durch diesen extrem milden Winter sind kaum Frostschäden zu sehen. Im Kräuterbeet siehts gut aus. Nichts hat gelitten. Der Salbei, gepflanzt vor zwei Jahren, ist ein ordentlicher Busch geworden und nimmt ganz schön Platz für sich in Anspruch. Ich denk ich muss ihn schneiden.
Den, ebenfalls letzten Herbstes, frischgepflanzten Obstbäumen kam das natürlich auch zu gute. So konnten sie wahrscheinlich gut anwachsen ohne sich mit tiefem Bodenfrost auseinandersetzten zu müssen.
Ich hoffe es kommt nicht doch nochmal ein Kälteeinbruch. Inwieweit wir diesen milden Winter vielleicht doch noch büßen müssen, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Double-Face

Spontan habe ich mich dazu entschlossen mich mal wieder der Doubleface-Stricktechnik zu zu wenden. Vor allem gefällt mir daran, dass es keine gekrauste Rückseite mehr gibt, wo man sie nicht haben möchte. Und auch die Stärke und Dicke des Strickstücks macht mir das ganze symphatisch. Genauso wie die Möglichkeit mit Farben zu gestalten. So erhält man eine Positiv- und eine Negativseite wenn man alles richtig macht.
Ich habe vor nicht ganz zwei Jahren das erstenmal eine Anleitung für die Doubleface-Technik in den Händen gehabt und es natürlich gleich ausprobiert. Aber irgendwie ... naja!. Es hat nicht wirklich hingehauen und ich gab recht schnell auf, weil es mir einfach nicht richtig von der Hand ging. Es war obendrein eine recht mühselige Arbeit, denn in jener, ich sag jetzt mal "veralteten" Anleitung wurde jeder Farbfaden einzeln gestrickt. Das heist, dass man jede Reihe zweimal durchstricken musste. Einmal mit einer Farbe und dann nochmal mit der anderen Farbe. Musterrelevante Maschen wurden mit Farbe A gestrickt, die anderen nur abgehoben und im nächsten Durchgang wurden diese dann mit Farbe B gestrickt und die anderen abgehoben. Es war bei mir ein heilloses Durcheinander. Ich habs einfach nicht kapiert, damals.
Jetzt hat mich das Thema erneut beschäftigt und dank Susanne Schaadt und Anja Belle, deren Bücher ich mir gekauft hatte, hab ich jetzt auch endlich verstanden wie diese Technik funktioniert.
Hierbei werden gleich beide Fäden verstrickt. In einem Durchgang. Supergut erklären die beiden, jede für sich in ihrem Buch ganz genau die Arbeitsschritte und haben tolle Anleitungen zum nachstricken.
Ich hab angefangen mit Topflappen aus dem Buch von Susanne Schaadt "Double-Face Topflappen" ISBN978-3-8410-6056-3

Samstag, 8. Februar 2014

Auf den Nadeln ...

... habe ich jetzt auch schon mein nächstes Sockenpaar.
Bunt und fröhlich sollte es sein, da hab ich mir von Regia die "Brasil color" ausgesucht, als Gegensatz zu den Grau- und Brauntönen, welche draußen vor dem Fenster oder im Garten derzeit dominieren.
Umso gemütlicher ist es dann mit dem Strickzeug und einer guten Tasse Kaffee auf der Couch. Was meinem Kater sehr entgegen kommt, weil er nach dem tragischen Verlust seiner Schwester im Dezember noch mehr Zuwendung braucht als vorher. Und um auch ganz ehrlich zu sein, ich geb sie ihm gerne und genieße seine Nähe umso mehr.