Sonntag, 23. Februar 2014

Der Garten im Februar

Genauso wechselhaft wie derzeit das Wetter sind auch die unterschiedlichen Stimmungen im Februargarten. Mal ist es noch ziemlich winterlich. Kalt, trüb und unangenehm, wenn man eine Weile draußen ist. Dann gibts Tage, welche einem förmlich raus ziehen. Da scheint die Sonne an einem fast wolkenlosen Himmel und alles sieht nach Frühling aus. Es ist schon bischen warm in der Sonne und abends wird es merklich später dunkel. Da sieht man doch schon wieder einiges was sich so tut im Garten.
Die Schneeglöckchen und die Winterlinge blühen schon. Tulpen und Narzissen strecken vorsichtig ihre Spitzen raus. Die Rosen und Hortensien haben schon sichtbare Knospen. Die Blüten der Kornelkirsche sind  mittlerweile auch aufgegangen. (siehe Bild unten)
Meine verschiedenen Pfefferminzpflanzen im hinteren Teil des Gartens, wo sie sich schön ausbreiten dürfen, treiben ihre unterirdischen Ausläufer aus der Erde, dem Licht entgegen. Man muss derzeit schon genau hinsehen, wenn man entdecken will, wohin sie sich ausbreitet und welche Sorte wie wächst, damit man sie auch noch später auseinanderhalten kann.
Im frisch angelegten Bauerngarten oder besser gesagt in dem Teil, was mal ein Bauerngarten werden soll, habe ich im vergangenen Herbst Knoblauchzehen gesteckt. Die sind schon fast 10cm hoch gewachsen. Soll gut sein für die Schnecken, bekam ich gesagt. Das war echt ein Problem mit diesen gefräßigen Tierchen. Und weil ich dieses Jahr dort Nutzpflanzen haben möchte, bin ich mit Schneckenkorn oder anderer Chemie lieber zurückhaltend. Nun denn, jetzt warte ich halt mal ab, wie "gut" diese Knoblauchpflanzen auch wirklich sind. Für oder gegen die Schnecken?
Durch diesen extrem milden Winter sind kaum Frostschäden zu sehen. Im Kräuterbeet siehts gut aus. Nichts hat gelitten. Der Salbei, gepflanzt vor zwei Jahren, ist ein ordentlicher Busch geworden und nimmt ganz schön Platz für sich in Anspruch. Ich denk ich muss ihn schneiden.
Den, ebenfalls letzten Herbstes, frischgepflanzten Obstbäumen kam das natürlich auch zu gute. So konnten sie wahrscheinlich gut anwachsen ohne sich mit tiefem Bodenfrost auseinandersetzten zu müssen.
Ich hoffe es kommt nicht doch nochmal ein Kälteeinbruch. Inwieweit wir diesen milden Winter vielleicht doch noch büßen müssen, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

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