Donnerstag, 20. Februar 2014

Double-Face

Spontan habe ich mich dazu entschlossen mich mal wieder der Doubleface-Stricktechnik zu zu wenden. Vor allem gefällt mir daran, dass es keine gekrauste Rückseite mehr gibt, wo man sie nicht haben möchte. Und auch die Stärke und Dicke des Strickstücks macht mir das ganze symphatisch. Genauso wie die Möglichkeit mit Farben zu gestalten. So erhält man eine Positiv- und eine Negativseite wenn man alles richtig macht.
Ich habe vor nicht ganz zwei Jahren das erstenmal eine Anleitung für die Doubleface-Technik in den Händen gehabt und es natürlich gleich ausprobiert. Aber irgendwie ... naja!. Es hat nicht wirklich hingehauen und ich gab recht schnell auf, weil es mir einfach nicht richtig von der Hand ging. Es war obendrein eine recht mühselige Arbeit, denn in jener, ich sag jetzt mal "veralteten" Anleitung wurde jeder Farbfaden einzeln gestrickt. Das heist, dass man jede Reihe zweimal durchstricken musste. Einmal mit einer Farbe und dann nochmal mit der anderen Farbe. Musterrelevante Maschen wurden mit Farbe A gestrickt, die anderen nur abgehoben und im nächsten Durchgang wurden diese dann mit Farbe B gestrickt und die anderen abgehoben. Es war bei mir ein heilloses Durcheinander. Ich habs einfach nicht kapiert, damals.
Jetzt hat mich das Thema erneut beschäftigt und dank Susanne Schaadt und Anja Belle, deren Bücher ich mir gekauft hatte, hab ich jetzt auch endlich verstanden wie diese Technik funktioniert.
Hierbei werden gleich beide Fäden verstrickt. In einem Durchgang. Supergut erklären die beiden, jede für sich in ihrem Buch ganz genau die Arbeitsschritte und haben tolle Anleitungen zum nachstricken.
Ich hab angefangen mit Topflappen aus dem Buch von Susanne Schaadt "Double-Face Topflappen" ISBN978-3-8410-6056-3

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